Tannhäuser

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Jörg Königsdorf, Opernwelt,  Januar 2007

“…eine Sensation[..]doch ist der Amerikaner Lawrence Bakst ein echter Tannhäuser: …ruht die Stimme auf sicherem Fundament, auf dem sich bruchlos eine gleißende, durchschlagskräftige Höhe entfaltet — und das nie auf Kosten der präzisen, akzentfreien Diktion. Locker legen sich beispielsweise die ‘Erbarme Dich’-Rufe im zweiten Akt über das ganze Ensemble, die ‘Romerzählung’ bezieht ihre Verzweiflungsenergien aus suggestivem Einsatz von Stimmfarben und ausgefeilter Phrasierung.”

..Sensational…the American tenor Lawrence Bakst is a real Tannhäuser. the voice rests on a secure foundation from which a glistening and penetrating high register seamlessly develops-and never at the cost of precise and unaccented diction. For example, his Erbarme Dich’ Rufe in Act II, easily soared over the entire Ensemble, while the Romerzählung  drew it’s desperate power from suggestive use of vocal colors and sophisticated phrasing.

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K.G. v. Kara–Das Opernglas  Januar 2007

“Der Tannhäuser von Lawrence Bakst war ein Ereignis. Allein schon weil er im Darstellerischen keinem (Sänger-)Klischee verfiel…Bakst hat keine Bedenken,..(Tannhäuser’s) Zustand in allen Facetten zu zeigen..vor allem im zweiten und dritten Akt, wo der Leidensdruck an höchsten ist. Die immense Anforderung im Sängerischen bewältigt er grandios. Er hat nicht nur eine schöne Stimme an sich, vielmehr die Kraft der Ökonomie und Nuancierung. So ist er noch gut vernehmbar im großen Chorfinale des Zweiten wie selbstverständlich in der Romerzählung, die besonders den gestischen Moment im Deklamatorischen einfordert.”

[Lawrence Bakst’s Tannhäuser was an experience. Not only because his acting did not succumb to any of the typical operatic clichés…Bakst had no qualms about evincing every facet of (Tannhäuser’s) condition..most notably in the second and third acts, where the psychological trauma is at its peak. His vocal mastery of the enormous demands of this role was stunning. He has not only a beautiful voice, but much more the power of economy and nuance. Thus he is clarion in the huge choral finale of the second act, as well as of course in the Romerzählung with its demands for powerful declamatory moments.]

 

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